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Affordable_Art_Fair_Foto_Pablo Schoppe

Affordable Art Fair 2017: Pure Inspiration

Pablo, 15.11.2017

“Die Affordable Art Fair 2017 in Hamburg ist der Ort zum Entdecken, Verlieben und Kunst mit nach Hause nehmen! Vom 16. bis 19. November verwandelt sich das Hamburger Messegelände in ein buntes Meer aus Farben, Formen und Kontrasten. 80 nationale und internationale Galerien aus 14 Ländern präsentieren junge Kunst zu bezahlbaren Preisen.”

Weltweit haben bereits mehr als 1,9 Millionen Menschen Die Affordable Art Fair besucht. In zehn Metropolen wurden dabei Werke im Wert von 365 Millionen Euro verkauft und für so manchem jungen aufstrebenden Künstler brachte die Messe den Durchbruch. Das entspricht genau dem Konzept vom Gründer Will Ramsey, der bereits 1999 in London die erste Messe für bezahlbare, junge Kunst eröffnete. Die Idee lebt bis heute. Mehr den je legt Messedirektor Oliver Lähndorf den Fokus auf ambitionierte Nachwuchskünstler.

Sein Kredo: “Macht was ihr wollt, denkt bloß nicht an das Verkaufen.” In der Emerging Artist Sektion gilt es den Standort Hamburg als lebendigen Ort für junge Kunst zu stärken. Im Fokus stehen drei junge Künstler der Hochschule für bildende Künste (HfbK) Hamburg. Diese werden durch das Projekt langsam an die Szene herangeführt. Niemand muss hier schwarze Zahlen schreiben. An den Bildern der Newcomer stehen keine Preise. Aufmerksamkeit ist das höchste Gut im hart umkämpften Markt. Doch selbst die Kunststudenten haben sich den Platz unter den weichen Lichtstrahlern hart erkämpft. Jeder an der HfbK in Hamburg träumt davon, für die Messe ausgewählt zu werden. Das ist schon die erste Hürde. Kreativität und Talent sind Voraussetzung, die Kür besteht darin, sich zu inszenieren und dauerhaft zu etablieren.

80.000 begeisterte Kunstinteressierte, Sammler und Erstkäufer haben in den letzten fünf Jahren die Hamburger Art Fair besucht und gezeigt, dass die Feinkunst als exklusive Spielwiese einer elitären Oberschicht merklich ins Wanken gerät.

Modern will sie sein, kühl und knallig zugleich. Wer ab Donnerstag die Halle A3 des Messegeländes betritt, wird in inspirierender freundlicher Atmosphäre Kunst aus aller Welt bestaunen können. Etablierte Namen mit Preisen, die nicht jedem “affordable” vorkommen dürften, ergänzen das Angebot und machen den Rundgang zu einem visuellen Erlebnis. Von 100 Euro bis 7.5000 Euro reicht die Preisspanne.

Besonders die Präzession der Exponate des Künstlers Seoung Lee auf der Fläche der Süd-Koreanischen Gallery Tableau haben es mir angetan. Lee lässt Koi Karpfen graziös hinter unglaublich fein gespannten Seidenfäden hindurch tauchen. Dabei wirken die Tiere elegant und wie ständig in Bewegung. Andere Werke Lee’s bestehen aus tausenden akribisch gefalteten Seidenpapieren die mit koreanischen Schriftzeichen verziert wurden. Diese wurden zu verspielten Mustern gelegt und fixiert. Selbst die Rahmen der Exponate zieren handgemalte Schriftzeichen und unterscheiden sich von Werk zu Werk.

Dieses Jahr ist die Automarke MINI als Sponsor vertreten. Käufer werden auf Wunsch im MINI Shuttle von der Messe im Herzen Hamburgs bis zur eigenen Haustür gebracht. Eine nette Idee! Zusätzlich bietet man eine kostenlose Mitgliedschaft im Collector’s Club an um tiefere Eindrücke in die Kunstszene zu bekommen. 150 Mitglieder werden über das Jahr verteilt die Möglichkeit bekommen Events wie die NordART im beschaulichen Büdelsdorf kostenlos zu besuchen.

Ein weiteres Highlight im Programm der Messe ist der Art Talk am Samstag um 15 Uhr. Dr. Anna Schwan diskutiert unter anderem mit Prof. Dr. Franz Wilhelm Kaiser (Direktor des Bucerius Kunstforums) und weiteren interessanten Gästen über das Thema “Prägt der Kunstmarkt die Ästhetik der zeitgenössischen Kunst?”  Zudem bietet Das Künstlerkolletiv we are visual einen Siebdruck-Workshop an. Für  kulinarische Vielfalt vor Ort sorgen kleine Bars und Food-Stände.

Wir freuen uns auf die sechste Runde Affordable Art Fair in Hamburg! Ein Rundgang lohnt immer, auch für diejenigen die sich selten zu einem Besuch in Hamburgs Gallerien hinreißen lassen.

Affordable Art Fair: 16.- 19. November 2017 in der Messe Hamburg

Öffnungszeiten: Do. 11 – 22 Uhr, Fr. 11 – 20 Uhr, Sa. 11 – 20 Uhr, So. 11 – 18 Uhr

 

FOTO: International Ocean Film Tour

A Plastic Ocean

Crispin, 04.11.2017

Mikroplastik gelangt in riesigen Müllstrudeln in unsere Nahrungskette. “No Water, No Life. No Blue, No Green” (Dr. Sylvia Earle)

Dass das ökologische Gleichgewicht unserer Ozeane durch Plastikmüll zerstört wird, ist mittlerweile den meisten bekannt, doch da sich das Problem für viele zu weit weg anfühlt ändert sich bisher wenig. Nicht nur die sichtbare Verschmutzung der Strände, sondern auch das kaum sichtbare Mikroplastik, welches sich in riesigen Müllstrudeln sammelt und von dort aus in unsere Nahrungskette gelangt, werden in diesem Dokumentarfilm behandelt.

Abenteurer und Filmemacher Craig Leeson wollte sich eigentlich auf die Suche nach seinem Lieblingstier dem Blauwaal begeben, doch bei dem Vorhaben stieß er auf tonnenweise Plastikmüll.

In Folge dessen ist Leeson der Spur des Plastiks gefolgt und erforschte die nächsten 4 Jahre zusammen mit der Taucherrin Tanya Streeter an 20 Orten den Zustand unserer Ozeane.A Plastic Ocean ist einer der Hauptfilme der diesjährigen Int.OceanFilmTour.
Der Dokumentarfilm mit 20 Minuten Laufzeit zeigt wie dramatisch das Problem wirklich ist und zeigt welche Folgen unsere Wegwerfkultur auf den Planeten und die Meere hat.

Mit der Frage was wir tun können weckt der Film Hoffnungen und zeigt Technologien und politische Lösungen um dem Problem entgegen zu wirken und die Situation zu verbessern. Der berühmte britische Naturforscher Sir David Attenborough bezeichnet den Film als „einen der wichtigsten Filme unserer heutigen Zeit“.

FOTO: International Ocean Film Tour

Internationale OCEAN FILM TOUR, Volume 4 auf der hanseboot

Anna, 03.11.2017

„Freut euch auf die neuesten und besten Meeresabenteuer und Wassersportfilme auf der großen Leinwand – mit jeder Menge Action auf und unter Wasser, spannenden Geschichten rund ums Meer und Salz in der Luft!“ 

So wurde die Internationale OCEAN FILM TOUR, Volume 4 angekündigt. Auf der hanseboot, der internationalen Bootsmesse, in Hamburg wurde heute ein umfassendes Rahmenprogramm geboten. 550 Aussteller zeigten Weltneuheiten und Premieren, kleine und große Boote, nahe und ferne Reiseziele, Segelboote, wunderschöne Yachten, Wassersportgeräte, Ausrüstung, Bekleidung sowie Motorboote, Schlauchboote, Motoren, Elektronik und Angelausrüstung. Zudem konnte man an kostenlosen Kursen und Vorträgen zum Thema Segel – und Wassersport teilnehmen. Es war ein tolles Finale für die letzte hanseboot.

Ab 19.30 begann die OCEAN FILM TOUR, Volume 4. Sie bot 7 Filme, mit einer Gesamtlänge von 120 Minuten, rund um das Thema Ozean:

1. The Weekend Sailor – die sagenhafte Geschichte eines Mannes, den die (Segel-)Welt unterschätzt hatte

2. Shorebreak – die Leidenschaft für die große Welle

3. The Accord – wie sich ein Surfer und die Naturgewalt Islands anfreunden

4. The Legacy – Überfischung und wie sich bedrohte Arten regenerieren können

5. A Plastic Ocean – der Zusammenhang zwischen unserem Konsumverhalten und der Ozeanverschmutzung

6. Johanna Under The Ice – die finnische Freediverin Johanna Nordblad entdeckt ihre Liebe zu kaltem Wasser und der glasklaren vollkommenen Stille unter dem Eis

7. Chapter One – blickt zurück auf die Anfänge des Kiteboardings und bringt uns zu den besten Kiteboarding – Spots rund um den Globus

Alle Filme waren äußerst informativ und emotional gestaltet. Die Eindrücke wird man nicht vergessen. Absolut empfehlenswert!

Für alle, die dieses Jahr nicht dabei sein konnten, die OCEAN FILM TOUR, Volume 5, steht für 2018 schon in den Startlöchern. Und ansonsten: Schaut doch bis Sonntag auf der hanseboot vorbei. Euch erwartet ein großes Becken, wo ihr euch im Stand Up Paddling ausprobieren könnt. Und natürlich jede Menge Boote, Bords und Reisen.

 

Weinregal und Katrin Haller.

Pop-Up Store by Winzer entdecken. (01.11.-23.12.2017)

Crispin, 02.11.2017

Endlich ist es soweit! Am 01.11.2017 fand die Eröffnungsfeier des Pop-Up Stores “Winzer entdecken. by Katrin Haller” am Falkenried 47  in Hamburg Eppendorf mit zahlreichen Gästen statt.

Sowohl im Außenbereich auf Rindenmulch und Kerzenlicht unter der Decke, als auch im Innenbereich bei urbaner Holzoptik, war es ein gemütliches und abwechslungsreiches Beisammensein mit netten Gesprächen.

Egal ob Weinliebhaber oder Neuling auf diesem Gebiet. Es war für jeden etwas dabei. Das Team hat mit professioneller Beratung und freundlichem Auftreten überzeugt und bei individuellen Gesprächen mit vielen Hintergrundinformationen, Kostproben und kleinen Snacks die Lieblingsweine der Gäste ermittelt. Mein Liebling des Abends: 2014 Cuvée Noir (Emil Bauer & Söhne). Taucht ein in die Welt der Weine und lernt die Vielfalt kennen. Euch erwartet eine große Auswahl exklusiver Weine von Winzern aus Deutschland bis hin zu exotischen Bouquets aus Südafrika. Die Theke mit Tiroler Wurst und Käse Spezialitäten lässt euch Geschmackserlebnisse der besonderen Art erfahren. Die perfekte Kombination. Die verzehrten Weine und Wurst/Käse Spezialitäten können direkt im Geschäft Winzer Entdecken auch für Zuhause erworben werden.

Ein rund um sehr gelungener Abend mit vielen glücklichen Gesichtern. Schaut vorbei und überzeugt euch selbst. Bis zum 23.12.2017 ist das Winzer entdecken Team für euch vor Ort.

 

 

 

 

 

 

 

BEEsharing: Das neue Bestäubungsnetzwerk

Dramatisches Insektensterben! Die Lösung: BEEsharing.

Redaktion, 25.10.2017

27 Jahre wurden Schutzgebiete untersucht. Die Ergebnisse sind erschreckend: seit 1989 haben wir über drei Viertel der Insektenmasse verloren. Die Auswirkungen für Mensch und Tier sowie das gesamte Ökosystem können verheerend sein.

Das angesehene Wissenschaftsjournal PLOS ONE veröffentlichte die Studie „More than 75 percent decline over 27 years in total flying insect biomass in protected areas“. Diese geht gerade durch viele Medien und bestätigt den Insektenschwund in Deutschland.

Auch Bienensterben ist ein Problem, das viele noch nicht so recht realisieren. Aktuelle Zahlen der EU-Kommission offenbaren Deutschland eine Unterdeckung von 50-75% in der Bestäubung, was vielerorts zu schlechteren Erträgen führt. 

Derzeit wird dieses Problem in den Medien verbreitet. Allerdings war die Lösung dafür noch nicht in Sicht. Bis jetzt!

Das Start-Up BEEsharing aus Hamburg ist fast zeitgleich mit Veröffentlichung der Studie online gegangen. Es beflügelt mit seinem innovativen Online-Netzwerk www.beesharing.eu die Beziehung zwischen Imkern und Landwirten. Erklärtes Ziel: die perfekte Bestäubung von Anbauflächen, für optimale Erträge. 

Weltweites Bienensterben, ausbleibende Wildbestäubung und zunehmender Kostendruck stellen die Landwirtschaft vor immer neue Herausforderungen. In diesem Kontext arbeiten die drei zertifizierten Bestäubungsimker aus Hamburg und Gründer von BEEsharing, Otmar Trenk, Wolfgang Reuter und Nils Gerber, seit 2014 intensiv an Lösungen. Dreh- und Angelpunkt der angestrebten Trendwende ist das kostenlose Online-Netzwerk für Imker, Landwirte & Bienenfreunde, das zahlreiche, nützliche Anwendungen bietet. Landwirte können beispielsweise mit wenigen Klicks ihren Bestäubungsbedarf ermitteln und diesen mit regionalen Bienenvölkern, Mauerbienen und Hummeln abdecken.

Einfacher, kostenloser und zeitgemäßer Austausch zwischen Landwirten und Imkern, mit dem Ziel professioneller, partnerschaftlicher und regionaler Zusammenarbeit, ist entscheidend, um die Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen, davon sind die drei Gründer überzeugt.

Im Netzwerk können Imker sich und ihre Bienen zu „Bestäubungsgruppen“ zusammenschließen und ihr Angebot, in einem Umkreis von ca. 150km, für Landwirte sichtbar machen.

Auf Basis ihrer Angaben zu Anbauflächen und Kulturen bekommen Landwirte im Netzwerk eine erste, sowie wissenschaftlich fundierte Bestäubungsempfehlung.

Da nur rund 0,1% der Imker in Deutschland speziell für die Bestäubung ausgebildet und zertifiziert sind, übernehmen die Imker von BEEsharing die professionelle Beratung der Landwirte, die das Angebot von „Crowd-Imkern“ (Crowd = engl. für Menschenmenge) aus ihrer Region nutzen möchten.

„Wir wollen erreichen, dass Landwirte endlich eine verlässliche, bezahlbare und professionelle Bestäubung mit Honigbienen, Mauerbienen und Hummeln aus einer Hand und mit einem festen Ansprechpartner erhalten.“ fasst Otmar Trenk, Geschäftsführer von BEEsharing zusammen.

Die von der EU-Kommission attestierte Unterdeckung von 50-75% liegt nicht nur an dem zu geringen Angebot an Bestäubern, sondern auch an der Unkenntnis vieler Landwirte, was die Vorteile von bestäubenden Insekten betrifft.

„Im Obst- und Gemüseanbau sind Landwirte häufig noch fest davon überzeugt, dass allein eine Windbestäubung ausreicht um optimale Ergebnisse zu erzielen, obwohl wissenschaftliche Studien dies längst widerlegt haben“, weiß Nils Gerber, der Marketingleiter von BEEsharing.

Wie sinnvoll es sein kann in eine kontrollierte Bestäubung, statt in noch bessere Dünger oder Maschinen zu investieren, bringt Wolfgang Reuter, Leiter der Finanzabteilung von BEEsharing, auf den Punkt: „Ein Rapsbauer kann durch eine kontrollierte Bestäubung eine jährliche Rendite von bis zu 26% auf das für die Bestäubung eingesetzte Kapital erzielen.“ Der Imker wird somit zum besten Anlageberater. Wer mehr über BEEsharing erfahren möchte, besucht am besten die Website des Online-Netzwerkes.

BEEsharing Video

Theke mit Fingerfood und Angebotstafel.

Shikara Quick – St.Pauli

Crispin, 22.10.2017

Hunger ?
Leckeres indisches Essen, freundliche Bedienung und faire Preise. Das findet ihr im Shikara Quick.

An der Ecke Taubenstraße/Kastanienalle (gegenüber von den ehemaligen legendären Essohäusern) befindet sich das Shikara Quick. Es ist von der U-Bahn Station St.Pauli oder S-Bahn Station Reeperbahn in 10 Minuten zu Fuß zu erreichen. Ob vor Ort verzehrt oder mitgenommen schmecken die verschiedenen Gerichte immer sehr gut und sind eine Empfehlung für jeden der auf der Ecke ist und schnell noch etwas essen möchte. Aber auch für ein entspanntes Abendessen mit der Familie und Freunden bietet das Shikara Quick genügend Platz.

Überschaubare Größe und gemütliches Ambiente zeichnen den kleinen Indischen Imbiss, welcher sich in Familienbetrieb befindet aus. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch.
Unser Tipp: Dhal Soup (Linsensuppe) und Mango Lassi (Joghurtgetränk). Schaut vorbei und lasst es euch schmecken.

 

 

 

 

30. Jubiläum des Labels "Malvin", Foto: Malvin

Malvin Jubiläum: Fashion Revolution und ein Ave Maria

Gila Thieleke, 18.10.2017

Eine Orgel erhebt sich beeindruckend über dem Eingang, pompöse Säulen zieren das Innere. In der St. Johannis-Kirche Altona werden sonst Gebete gen Himmel gesendet und Bibeltexte feierlich verlesen.

An diesem Abend bewegen sich anmutige Models grazil durch die Räumlichkeiten, präsentieren gehobene Fashion von dem Mode-Label „Malvin“.Fashion Revolution meets Ave Maria. 

1987 gegründet, feiert das Unternehmen NonStop mit seiner Marke Malvin an diesem Abend sein 30. Jubiläum. Nonstop-Geschäftsführer Marc Behr begrüßt auch im Namen von Mit-Gastgeberin Yvonne Bhatia die Gäste und erinnert mit warmen Worten an Vicky Bhatia, den Initiator und Designer der Marke Malvin. In seinem Gedenken gehen die Erlöse der Tombola an die Deutsche Herzstiftung.

Sängerin Bahar (ehemals „Monrose“), die beiDance Dance Dance“ auf RTL über das Parkett schwebt, erfüllt mit Anna Pape die heiligen Hallen mit glockenklaren Gesang. Klarinettistin Sabine Grofmeier und Pianistin Eleonora Kotlibulatova sorgen ebenfalls für musikalische Untermalung. Passend dazu präsentieren professionelle Models die ausgewählten Stücke des Labels. Modern, pfiffig, am Puls der Zeit. Auch hier prägen Stilbrüche das modische Bild, machen die Zusammenstellungen besonders spannend.

Kein geringerer als Sterne-Koch Karlheinz Hauser, der bereits beim deutschen Radiopreis und anderen Groß-Events die Herdplatten glühen ließ, sorgt auch an diesem Abend für den kulinarischen Genuss. Die Speisen sind ein absolutes Gedicht und man hört die Gäste schwärmen. Durch die glamouröse Veranstaltung führt Moderatorin Susann Atwell.

Gesellschafterin Yvonne Bhatia ist von dem Konzept und der Veranstaltung überzeugt: “Wir feiern einen rundum gelungenen Geburtstag in einer stilvollen Location. Wir freuen uns auf die nächsten erfolgreichen 30 Jahre.”

Dem können wir nur zustimmen. Der Abend unter dem Motto Fashion Revolution Ave Maria war beeindruckend, herzlich und der Marke absolut würdig.

Tom Hanks, Emma Watson und Patton Oswalt im Film "The Circle" (2017), Foto: The Circle Universum Film

Film The Circle: Datenschutz ist Diebstahl!

Julia Scheller, 03.09.2017

Hat man in Zeiten von Social Media überhaupt noch die Kontrolle über seine Privatsphäre und den Datenschutz? Mit dieser Frage fühlt sich der Zuschauer von „The Circle“ konfrontiert.   

„The Circle“ ist ein Science-Fiction-Thriller vom Regisseur James Ponsoldt. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Dave Eggers aus dem Jahr 2013.

Der Film spielt in der Zukunft und erzählt uns von einem Unternehmen, dass Dienstleistungen von Facebook, Google und Apple aus einer Hand anbietet. Die junge Mae Holland (Emma Watson) spielt die Hauptrolle. Sie hat gerade ihren Abschluss gemacht und bekommt mit Hilfe ihrer Freundin Annie einen Job bei der einflussreichsten Firma der Welt. Dem Circle. Bailey (Tom Hanks) animiert seine Mitarbeiter und auch die Gesellschaft, völlig transparent zu leben, denn seiner Meinung nach sind Geheimnisse negativ und der Auslöser für Ärger und Kriminalität. Er stellt bei einer seiner Präsentationen eine Innovation vor. Eine murmelgroße Kamera mit drahtloser Satellitenverbindung, die rund um die Uhr alles aufzeichnet und direkt ins Internet lädt. Mae ist begeistert von Baileys Visionen und stimmt zu rund um die Uhr eine Body-Cam zu tragen, um sich so von der ganzen Welt jeden Tag beobachten zu lassen. Schnell wird Mae zum Gesicht des Unternehmens. Jeder kennt sie und kann ihren Tagesablauf in Echtzeit kommentieren. Diese vollständige Transparenz hat auch Schattenseiten, wie sie schnell merkt, denn ihre Liebsten werden zu Opfern und wenden sich zunehmend von ihr ab. Erst ein tragisches Ereignis bewegt Mae zum Umdenken.

„Und die Moral von der Geschicht?“ In beinahe jedem Film, soll der Zuschauer eine Lehre aus der Geschichte ziehen. Auch in „The Circle“, kommt die Frage auf, ob unsere Gesellschaft sich in Zukunft wirklich wie im Film entwickeln könnte und ob das Ganze nicht zu weit geht. Wie kann man dieses katastrophale Ausmaß verhindern? Doch in den letzten Minuten des Films, versteht der Zuschauer die Welt nicht mehr. Ist Mae, nach allem, was ihr geschehen ist, etwa doch noch von vollständiger Transparenz überzeugt? Macht sie weiter, wie bisher? Das Ende des Films lässt Fragen offen.

Tom Hanks ist ein begnadeter Schauspieler. Das beweist er auch wieder in diesem Film. Er spielt die Rolle des charismatischen Baileys. Hanks bewegt und berührt, er reißt die Massen förmlich mit. Genau wie seine Rolle. Bailey ist der Gründer des Unternehmens und kann mit seiner überzeugenden Art bewirken, dass nicht ein Mitarbeiter an dem zweifelt, was er sagt.

Die Rolle von Mae Holland mit Emma Watson zu besetzen war hingegen nicht die beste Wahl, da dem Zuschauer das gedankliche Übertragen schwerfällt.  Watson ist eine sehr charakterstarke Frau. Sie ist bekennende Feministin und setzt sich auch immer wieder stark für Frauenrechte in Afrika ein. Mae Holland ist ein unsicheres Mädchen, welches sich stark von seiner Umwelt beeinflussen lässt. Im Film kommt das Gefühl auf, als ob ihr die vielen Schicksalsschläge gar nichts ausmachen und sie auch keinen Gedanken daran verschwendet. Auch diese mangelnde Emotionalität verbindet man nicht mit Emma Watson.

Der Roman „The Circle“ von Dave Eggers ist der Erste über die Veränderungen der Kultur des Silicon Valley und seiner Macht. Über Transparenz und Datenschutz macht sich in der heutigen Zeit jeder Gedanken. Doch auch George Orwell beschäftigte sich schon 1949 mit diesem Thema. Das Vorbild zu „The Circle“ ist eindeutig  „Big Brother“ aus Orwells „1984“.

Wer sich ein Bild davon machen möchte, wie unsere Zukunft aussehen könnte, der sollte The Circle schauen. Ab 14. September 2017 läuft der Film in den deutschen Kinos. 

Drag Queen Olivia Jones mit Kult-Sänger Udo Lindenberg bei Movie meets Media, Foto: BrauerPhotos / O.Walterscheid

Movie meets Media: Glamour Pur in Hamburg

Niat Asfaw und Gila Thieleke, 29.11.2016

Wenn die Hamburger Stilikone und Drag Queen Olivia Jones den Medienmanager Martin Krug mit den Worten begrüßt: “Na Du geiler Bock”, dann verspricht dies der Auftakt eines spannenden Abends zu werden.

Mit rotem Teppich und edlen Blumengestecken wirkt das Hotel Atlantic Kempenski noch glamouröser als sonst. Im Minutentakt kann man Prominente bestaunen, die aus dem eleganten Maserati Levente steigen. Bei einer wird der Kamerablitz besonders häufig ausgelöst: Italo-Schauspiel-Ikone Ornella Muti (“Der Graf von Monte Christo”) ist der Star der Stunde. Gegenüber der Gala verrät sie: “Das Geräusch, das das Auto macht, dringt einfach in deinen Körper ein. Da kann ich verstehen, dass Männer verrückt nach Autos sind”.

Und wer denkt, dass nur die Motoren heiß laufen: Die Herren kommen bei der diesjährigen Sause so richtig ins Schwitzen. Denn wie die Jahre zuvor gibt es einen opulenten Auflauf schöner Frauen. In Cavalli Kleidern, mit Yves-Saint-Laurent Taschen und Louboutin Heels brauchen Comedy-Legende Otto, Kult-Sänger Udo Lindenberg und Co. eine gehörige Abkühlung.

Kult-Ikone Olivia Jones überragt nicht nur von der Körpergröße, sondern auch durch ihr extravagantes Glitzer-Outfit die Prominenz. Mit einem Bierchen in der Hand begrüßt sie den Medienmanager und frisch getrennten Martin Krug lustig keck wie eh und je mit den Worten: “Na Du geiler Bock”. Frei von der bierumtränkten Leber weg – das macht unsere Lieblings-Olivia einfach aus.

Die Gästeliste bei dem hochkarätigen Event Movie meets Media ist erstklassig. Die A-Liga aus der Medien-, TV- und Film-Branche tummelt sich auf edlen Couches, zieht an den angebotenen E-Zigaretten und findet sich gegen Ende sogar auf der Tanzfläche wieder. Kein Wunder, dass nur das vornehmste Hotel für diese Veranstaltung in Frage kommt. Das Lichterschauspiel bunter Schneeflocken auf den mondänen Wänden der Festsäle ist mehr als nur einen Blick wert.

Der ostfriesische Komiker Otto Waalkes steht fast den gesamten Abend in der Ecke, dicht umringt von einer Traube fotowilliger Damen, die eine nach der anderen ein Selfie mit ihm machen möchte. Gut gelaunt und nicht müde in die kleinen Handy-Objektive zu grinsen, erfüllt er im Akkord die Wünsche seiner weiblichen Fans. Die Herren sammeln sich drum herum und halten wiederum dieses Schauspiel auf ihren Smartphone-Kameras fest.

Auf dem Etablissement zum frisch machen für die Damen treffen wir die designierte GNTM- Kandidatin Julia Wulff. Diese feiert mit Staffel-Kollegin Tanyara ein kleines Wiedersehen und postet ein Revival Selfie. Ein echter Hingucker sind auch Josephin Busch und Matthias Schloo. Die preisgekrönte „coolste Kommissarin“ und ihr männliches Pendant nehmen ihren Voting-Pokal freudig und stolz entgegen. Top-Manager und Ex-Kampfpilot Holger Lietz erzählt in seinem Vortrag „Fly or Goodbye“ über die Parallelen von der Fliegerei und der Arbeit im Management von Konzernen und Unternehmen. In beiden Berufen geht es um schnelle, sichere Entscheidungen.

Eine rundum tolle Veranstaltung, die alles bietet, was man von einem solchen Abend erwartet. Danke Sören Bauer und dem gesamten Team.

 

Affordable Art Fair Hamburg - Affenfaust Galerie Hamburg

Kunst, die man sich leisten kann: Affordable Art!

Redaktion, 10.11.2016

Mittwochnachmittag in der Messehalle A3 in Hamburg. Die Kunstmesse steht kurz vor der Eröffnung. Im Eingangsbereich kann man bereits die Vielfalt und Größe der Ausstellung überblicken.

Während des Rundgangs entlang der zahlreichen Galerien sieht man vielerorts noch freie Flächen, wo motivierte Handwerker und Galeristen die Nägel in die Wand hauen, um die letzten Kunstwerke richtig zu platzieren. Von Donnerstag bis Sonntag präsentieren hier zum fünften Mal 75 Galerien etablierte Künstler und vielversprechende Newcomer aus aller Welt. Von Malerei, Grafik über Skulptur bis hin zur Fotografie ist für jeden Geschmack das passende Kunststück dabei.  Das Preisniveau bewegt sich zwischen 100 und 7500 Euro. Es werden wie im letzten Jahr mehr als 18.000 Besucher erwartet.

Laut dem Messedirektor Oliver Lähndorf hebt sich die Affordable Art Fair durch die Vielfalt an Künstlern ab, vor allem aber darin auch Nachwuchskünstlern eine Chance zu bieten ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Unter dem Namen „Schall und Raum“ zeigen drei Studenten in der Emerging Artist Ausstellung ihre aktuellen Arbeiten. Isabel Deimel, die Messemanagerin, freut sich ganz besonders über den Zugewinn der drei weiblichen Künstlerinnen, da die Kunstwelt bisher eher als Männerdomäne galt. Doch das soll sich mit der Affordable Art Fair ändern. So ist ein weiteres Ziel Hemmschwellen gegenüber jungen Ausstellern abzubauen und Kunstsammler dazu zu animieren nicht nach dem Etikett zu kaufen. Zusätzlich zeigt die Sonderschau „Hamburg Section“ Kunst aus sechs Hamburger Galerien unter dem Leitthema Grenzgänger. Formal und inhaltlich werden Grenzen gesprengt, da u.a. mit kunstfremden Materialien gearbeitet wird. Besonders faszinierend ist auch das Digitale Painting der Hamburger Künstlerin Sylvia Schramm, die mittels verschiedener Spezialverfahren auf Metallplatten originelle Unikate kreiert.

Ein Besuch auf der Affordable Art Fair ist auch für Neulinge in der Kunstszene wärmstens zu empfehlen. Außerdem wartet für Kunstliebhaber ein ganz besonderes Schmankerl. Der aktuelle Partner Mini Hamburg fährt sie mit ihrem neu erworbenen Objekt höchstpersönlich bis vor die Haustür. Die internationale Kunstmesse ist noch bis 13. November in den Hamburger Messehallen. 

Artikel von Svenja Yvette Meyer